![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| DAS HAITZINGER PROJEKT "perfostallation" das flying Luftballon Meiskornschleuder Event SKÖFV Koschatzky Kunst Preis _Lebenslauf_ |
|
"perfostallation"
Die Zuschauer/Innen werden zum aktivieren der Bewegungsmelder animiert, welche mit Bohrmaschinenverbunden sind. Sobald diese in Bewegung geraten, wird von den fleissigen Mitarbeitern Gips in die Behälter dem Wasser hinzugefügt. Die Bohrmaschinen mischen das Wasser und den Gips, so lange die Zuschauer/Innen die Bewegungsmelder aktivieren, danach trocknet die Masse zu einem fertigen Ziegel. Die Ziegeln werden vor der Installation zu einer Mauer aufgebaut, diese soll den Betrachter den Blick auf die Installation verwehren. Je mehr Zuschauer die Arbeit sehen desto weniger werden sie sehen können, sie beeinflussen maßgeblich das Produkt. Je mehr Zuschauer die Arbeit sehen desto mehr Interpretationen werden generiert, die Ziegeln sind das Resultat dieser Auseinandersetzungen. Die Arbeit ist als Visualisierung von Ausstellungsprozessen an sich zu verstehen, es wird eine eigene Dynamik generiert die vom Künstler selbst nicht mehr vollständig zu beherrschen ist. Zum Ausstellen gehören eben immer zwei Positionen, Ausstellender und Betrachter. Diese werden hier einem ständigen Prozess des neu deuten und umformulieren von In- und Output ausgesetzt. Das traditionelle System und die Hierarchie von Ausstellungen wird in Frage gestellt, denn wer ist hier Produzent und wer ist Betrachter, wer antwortet hier auf welche Fragestellung und wer reagiert auf welche Aktion. | |